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Sparen bei den Heizkosten

Pelletheizungen sind definitiv umweltfreundlich und mit einer modernen Heizanlage für Holzpellets verfügt der Hausbesitzer über ein Heizungssystem, das im Komfort, in der Nutzerfreundlichkeit und in der Heizleistung einer Zentralheizanlage, die mit den fossilen Energieträgern Öl oder ­Gas betrieben wird, in nichts nachsteht. Aber wie sieht es mit den Kosten aus? Ist eine Pelletheizung nur für betuchte Ökoaktivisten geeignet oder stellt sie auch bei Betrachtung der ökonomischen Auswirkungen eine echte Alternative für die bekannten Heizsysteme auf der Basis fossiler Energieträger dar? Kann ich mit der Pelletheizung Heizkosten sparen?
Um das zu klären, wird ein wenig gerechnet. Nehmen wir fünf Kubikmeter Heizöl, also 5.000 Liter, die uns zur Wärmeerzeugung in unserem Haus zur Verfügung stehen. Das ist in etwa die Ölmenge, die ein Haushalt im Jahr zum Heizen benötigt. Der Heizölpreis liegt zurzeit (Frühjahr 2011) bei etwa 77 Cent pro Liter. Dass dieser Preis tendenziell steigt, wird nicht weiter betrachtet. Die Heizölkosten belaufen sich damit für das Jahr auf 3.850 Euro.
Um das Haus mit einer Pelletheizung genauso warm zu bekommen wie mit einer Ölheizung, benötigen wir die doppelte Menge Pellets, weil der Pelletbrennwert etwa halb so groß wie Öl ist. Statt 5.000 Liter Öl werden also 10.000 kg Pellets gebraucht. Je nach Pelletqualität und Art der Lieferung schwanken die Pelletpreise, wir gehen von einem Preis im oberen Niveau von 0,22 Euro pro Kilogramm aus. Dann kosten die benötigten Holzpellets 2.200 Euro, das sind 1.650 Euro weniger als bei der Ölheizung.